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Selbstbewußt, stolz und nicht arm. Im Herzen Oberschwabens gelegen und damit direkt am Puls der Welt. Eine eigene Landschaft, die sich manchmal im Nebel versteckt, auch wenn woanders die Sonne scheint. Menschen, die sich Zeit nehmen, eine typisches und breitgefächertes Kulturangebot zu schaffen.

Dieses Umfeld wußte schon (trotz aller Spannungen) ein Christoph Martin Wielend zu schätzen. Wieland war einer der bedeutendsten Schriftsteller der Aufklärung im deutschen Sprachgebiet und der Älteste des klassischen Viergestirns von Weimar, zu dem er neben Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller gezählt wurde.

Die kleinbürgerlichen Verhältnisse seiner Vaterstadt bedrückten Christoph Martin Wieland; doch fand er auf dem Schloss Warthausen des Grafen Stadion eine Stätte weltmännischer Bildung, persönliche Anregung und eine ausgezeichnete Bibliothek. In Warthausen traf Wieland auch seine ehemalige Verlobte, die mit ihrem Gatten bei Stadion lebte, wieder. Der Verkehr mit diesen und anderen Personen jenes hochgebildeten Kreises vollendete Wielands „Bekehrung“ ins Weltliche. Aus dieser Zeit stammt der bezeichnende Satz „Nicht Liebe und Geist, sondern Geld und Verstand herrschen in der Welt, ja wer mit den Idealen wirklich Ernst macht, ist sicher, elend zu werden“.
(Quelle: Wikipedia)

 

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